PRESSEMITTEILUNG

28.8.2026 - Treffen zur Lohnanpassung: Der Ausschluss unserer Gewerkschaft ist schwerwiegend...
Aus der Pressemitteilung des Landes erfahren wir, dass am 27. August im Palais Widmann ein Treffen zwischen dem Land, der Landesagentur für Gewerkschaftsbeziehungen und einigen Gewerkschaften stattfand, bei dem eine „grundsätzliche Einigung“ über die künftige jährliche Anpassung der Gehälter im öffentlichen Dienst an die Inflationsrate erzielt worden sein soll.

Unsere Gewerkschaft wurde weder eingeladen noch in die Gespräche einbezogen. Wir halten das Geschehene angesichts der Bedeutung des Themas und der strukturellen Auswirkungen, die die getroffenen Entscheidungen ab 2027 auf die Bezüge des Personals im öffentlichen Dienst haben könnten, für schwerwiegend und inakzeptabel.

Es ist schlichtweg falsch, öffentlich von einer „mit den Gewerkschaften“ erzielten Einigung zu sprechen, wenn eine betroffene und zur Verhandlung berechtigte Gewerkschaft nicht einmal einberufen wurde.

Wir haben daher die Landesagentur für Gewerkschaftsbeziehungen, den Landeshauptmann und die zuständige Landesrätin offiziell aufgefordert, die Gründe für unseren Ausschluss zu erläutern.

Wir werden keine Formen stillschweigender oder willkürlicher Ausgrenzung aus der Diskussion über Fragen, die für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes von grundlegender Bedeutung sind, akzeptieren. Sollten keine zeitnahen und überzeugenden Erklärungen vorgelegt werden, werden wir erwägen, die zuständigen Stellen einzuschalten, damit die Korrektheit der angewandten Verfahren und die Einhaltung der gewerkschaftlichen Rechte überprüft werden.

Dr.Andreas Unterkircher
AGO-Obmann
Tel. 335 69 02 375 - Andres.unterkircher@ago-bz.org

Stefano Boragine
AGO -Landessekretär
Tel.: 338 17 42 587 - stefano.boragine@ago-bz.org

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