Der Totengräber
14.1.2026 - Ein Beruf, der „niemals ausstirbt“...
Auf den Friedhöfen von Bozen und Meran wird es immer schwieriger, Personal für die Bestattungstätigkeiten zu finden. Der Beruf des Totengräbers ist nicht mehr attraktiv, was die Personalnachfolge erschwert.
Der Totengräber ist heute ein qualifizierter Fachmann, der eine Ausbildung absolviert hat und obligatorischen Fortbildungen unterliegt, mit Kompetenzen, die von Gesundheitsvorschriften bis zum Umgang mit trauernden Angehörigen reichen. Es handelt sich jedoch um eine anstrengende und risikoreiche Arbeit, bei der die Gehälter seit Jahren unverändert sind und nicht der erforderlichen Verantwortung entsprechen.
Ohne Neueinstellungen, echte berufliche Anerkennung und eine angemessene finanzielle Anpassung wächst das Risiko, dass Teile des Friedhofsdienstes ausgelagert werden, was höhere Kosten für die Gemeinschaft und einen Verlust an Kompetenzen der öffentlichen Verwaltungen zur Folge hätte.
Wenn es stimmt, dass dies ein Beruf ist, der „niemals ausstirbt”, müssen angemessene Bedingungen gewährleistet werden, um ihn im öffentlichen Dienst zu erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr.Andreas Unterkircher
AGO-Obmann
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Stefano Boragine
AGO -Landessekretär
Tel.: 338 17 42 587 - stefano.boragine@ago-bz.org
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