erste Analyse
11.5.2026 - Liebe Mitglieder, aus der Lektüre und Analyse der Kommentare zur Petition geht ganz klar...
Die am häufigsten genannten Themen sind:
Zu hohe Lebenshaltungskosten: In sehr vielen Kommentaren wird hervorgehoben, dass die Preise für lebensnotwendige Güter, Mieten, Rechnungen, Lebensmittel und Dienstleistungen in Südtirol im Vergleich zu den Löhnen mittlerweile untragbar geworden sind.
Nicht mehr angemessene Gehälter: Es wird wiederholt betont, dass die Gehälter im öffentlichen Dienst nicht mehr an die Inflation und die wirtschaftliche Realität der Region angepasst sind, was zu einem stetigen Kaufkraftverlust führt.
Schwierigkeiten, ein würdiges Leben zu führen: Mehrere Arbeitnehmer geben an, dass sie nur mit Mühe über die Runden kommen; einige behaupten sogar, dass sie mehr ausgeben, als sie verdienen, oder dass sie die Familienausgaben nicht mehr problemlos bestreiten können.
Mangelnde Attraktivität des öffentlichen Dienstes: In vielen Stellungnahmen wird hervorgehoben, dass die Arbeit in der öffentlichen Verwaltung für junge Menschen nicht mehr attraktiv ist, vor allem aufgrund der im Vergleich zu den geforderten Verantwortlichkeiten und zur Privatwirtschaft niedrigen Gehälter.
Forderung nach mehr Würde und Anerkennung: Es wird nachdrücklich das Bedürfnis deutlich, die Arbeit im öffentlichen Dienst stärker aufzuwerten, da sie als grundlegend für das Funktionieren der Gesellschaft angesehen wird, aber in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht nicht angemessen anerkannt wird.
Vergleich mit anderen Sektoren: Zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weisen darauf hin, dass im privaten Sektor, in Banken und anderen Bereichen das 14. Monatsgehalt bereits vorgesehen ist, während es im öffentlichen Dienst weiterhin fehlt.
Frustration gegenüber Politik und Führung: In einigen Kommentaren wird die Kluft zwischen den Vergütungen für Führungskräfte und denen für die Beschäftigten offen kritisiert, wobei beklagt wird, dass Gehaltserhöhungen und Ressourcen stets nur für wenige verfügbar sind, während vom Personal ständig Opfer verlangt werden.
Sicherung der Zukunft und der Familien: In verschiedenen Beiträgen wird die Forderung nach dem 14. Monatsgehalt mit der Notwendigkeit verknüpft, Familien, Kindern und Arbeitnehmern, die ihr Leben dem öffentlichen Dienst widmen, eine würdigere Zukunft zu garantieren.
Insgesamt vermitteln die Kommentare das Bild eines Personals, das zunehmend unter Druck steht, weiterhin unverzichtbare Dienstleistungen erbringt, sich jedoch in einer Region, in der das Leben immer schwieriger wird, weder ausreichend wertgeschätzt noch finanziell abgesichert fühlt.
Aus diesen Gründen bitten wir euch, den Link zur Petition weiterzuleiten – wir müssen der Landesregierung ein starkes Signal senden!
Sofort das 14. Monatsgehalt!
Link PETITION
Herzliche Grüße
Dr.Andreas Unterkircher
AGO-Obmann
Tel. 335 69 02 375 - Andres.unterkircher@ago-bz.org
Stefano Boragine
AGO -Landessekretär
Tel.: 338 17 42 587 - stefano.boragine@ago-bz.org
AGO Service
