unzureichende Mittel
25.3.2026 - Bereichsübergreifender Kollektivvertrag und Inflation: unzureichende Mittel, benachteiligte Arbeitnehmer/innen...
Die vorgesehenen 25 Millionen Euro für 2026 stellen dabei keineswegs eine Lösung dar – sie sind nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.
Aufgeteilt auf über 43.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst Südtirols, die tagtäglich unter steigenden Lebenshaltungskosten leiden, ohne einen angemessenen Ausgleich zu erhalten, erweist sich dieser Betrag als völlig unzureichend.
Nach Abzug der Sozial- und Vorsorgebeiträge – 8,85 % zu Lasten der Arbeitnehmer, 23,8 % zu Lasten des Arbeitgebers, einer Abfertigung von 9,6 % (davon 2,5 % zu Lasten der Arbeitnehmer) sowie weiterer Abzüge wie 0,35 % für die Pensionsfürsorge – bleibt ein Betrag übrig, der schlicht nicht akzeptabel ist: rund 20 Euro brutto im Monat.
Zwanzig Euro. Ist das die Antwort auf die Inflation?
Angesichts der realen und anhaltenden Preissteigerungen gleicht dieser Vorschlag den Kaufkraftverlust nicht aus – im Gegenteil: Er besiegelt eine weitere schleichende Verarmung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Es handelt sich um eine politische Entscheidung der Landesregierung, die die Last der Krise erneut auf die Schultern der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abwälzt.
Für eine auch nur annähernde Anpassung der Löhne an die Lebenshaltungskosten wären mindestens 150 Euro pro Kopf und Monat erforderlich.
Alles andere ist unzureichend – und den Betroffenen nicht zumutbar.
Dr.Andreas Unterkircher
AGO-Obmann
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Stefano Boragine
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