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AGO-News | 28.01.2010

Berufsmatura: Grünes Licht vom Senat

Auf Anfrage der AGO hat Senator Peterlini den Stand der Dinge in Sachen Berufsmatura mitgeteilt:
Senator Oskar Peterlini
Senator Oskar Peterlini

Berufsmatura: Grünes Licht vom Senat



Abschließendes Gutachten der Gesetzgebungskommission zur Reform der Oberschulen - Peterlini: "Haben unsere Forderungen durchgesetzt"


Der Senat gab heute grünes Licht zur Berufsschulmatura in Südtirol. Die Schul - und Kulturkommission stimmte heute - nach der Abgeordnetenkammer - endgültig über die Reform der Oberschule der Ministerin Gelmini ab und erteile ihr positives Gutachten. In diesem Gutachten wurde der Vorschlag von Senator Oskar Peterlini vollinhaltlich übernommen d.h Südtirols Berufsschulen werden berechtigt ein fünftes abschließendes Schuljahr vorzusehen und mit einer Maturaprüfung abzuschließen.

Dies entspricht einem langfristigen Konzept, das die Südtiroler Landesregierung, allen voran Landesrätin Sabine Kasslatter Mur, seit Jahren verfolgt.
Peterlini hatte weiters verlangt, dass der Unterricht von Recht und Wirtschaft aus den Programmen der Lyzeen nicht gestrichen wird. Diesbezüglich beharrte die Kommission auf Streichung dieser Unterrichtsfächer, vermerkte allerdings, dass die autonomen Regionen und Provinzen ihre bisherigen Programme beibehalten und autonom gestalten können.
Peterlini dankte den Berichterstattern, insbesondere dem Senator Mario Pittoni, der für die Berufsschulen zuständig war und mit besonderer Aufmerksamkeit die Vorschläge des Südtiroler Senators übernommen hat.
Als bittere Pille bezeichnet Peterlini die Oberschulreform dort, wo sie die Reduzierung der Stundenzahl in den Schulen vorsehe. Diesbezüglich sei allerdings jede Abänderung unmöglich gewesen, da die Kürzungen bereits im Haushaltsgesetz sowie im Schulgesetz vorgenommen worden waren.

Nachdem beide Kammern ein positives Gutachten zur Berufsschule abgegeben haben, dürfte dieser bzw. dem Einbau der beschlossenen Massnahmen in der endgültigen Fassung des Regierungsdekretes nichts mehr im Wege stehen.

Rom, 27. Januar 2010

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Dr. Beatrice Bonell