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Vom Tisch des BÜKV | 04.11.2009

Verhandlung vom 3. November 2009

4. Verhandlungstag Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung: Wirtschaftliche Teil des ersten Zweijahreszeitraumes 2009 – 2010

4. Verhandlungstag
Wirtschaftliche Teil

Verhandlung vom 3. November 09

Dr. Gaiser berichtet die Position der Landesregierung: Er teilt mit, dass die LR die ursprünglichen Richtlinien verbessert hat und eine Erhöhung ab 1.7.09 um 1% + Inflationsrate ASTAT Mai 2010 anbietet. Er betont. Dass die Rentenangleichung auch nur zu 0,6%“ erfolgt. Er erläutert die derzeitige Marktlage aus seiner Sicht.

Der Vertreter der AGO fordert, dass das Land einen Input für die Wirtschaft geben und die Gehälter der öffentlichen Bediensteten anständig anheben solle. Eine Diskussion auf der Ebene der Inflationsrate kann nicht akzeptiert werden. Eine Erhöhung von einem Prozent ist nicht akzeptabel.
Die AGO fordert die Eröffnung der Diskussion über die Berufsbilder, die sich im Laufe der Jahre völlig geändert haben und die endlich entsprechend honoriert werden müssen.

Der ASGB-Vertreter berichtet, dass er den neuen Vertrag der Lebensmittelindustrie überprüft habe, der für drei Jahre mit 8% abgeschlossen wurde. Er lässt sich auch auf das Thema der Inflationsrate in Italien und Südtirol ein.

CISL: andere Länder sind bemüht, mehr Nettogehalt auf dem Lohn streifen zu belassen. Die Erhöhung von 1% kann akzeptiert werden, wenn der Betrag auf alle Bedienstete im gleichen Maße verteilt wird.

Die Gewerkschafterin der CGIL kritisiert, dass das Land nicht wie ein guter Familienvater agiert, weil er das Geld für die Bediensteten nicht gut verwaltet. Die Vertragsfälligkeiten sind seit Jahre bekannt, deshalb muss das Geld verfügbar sein.

Ein weiterer CISL-Vertreter gibt zu bedenken, dass sich das Land nicht mehr an das ursprüngliche Abkommen hält, das Gehalt an die Inflation anzugleichen zuzüglich der prog. Inflation.

Ein ASGBler erwartete sich eine Antwort, wie viel das Land bereit ist zu gewähren.

Der AGO-Gewerkschafter wirft wiederholt die Frage in den Raum, wie viel sich die Wirtschaft mit der Abschaffung der IRAP verdient habe und um wie viel deshalb der Landeshaushalt reduziert wurde? Er kritisiert, dass nun die Bediensteten die Zeche zahlen müssen. Bereiche der Privatwirtschaft hat effektiv Umsatzeinbusen, so dass dor Forderungen mit Bedacht gestellt werden müssen. Der öffentliche Dienst jedoch nicht!!! Im Gegenteil: die Aufgaben nehmen gerade deshalb enorm zu, deshalb muss dies auch honoriert werden.

Dr. Gaiser unterbricht die Verhandlung, um mit der Arbeitgeberseite zu beraten.
Nach einer kurzen Unterbrechung wiederholt der Präsident der Verhandlungsagentur erneut den bisherigen Standpunkt.

Nächste Verhandlung 18. November 09
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