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Vom Verhandlungstisch | 31.10.2009

Verhandlung vom 28. Okober 2009

Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung: Leistungsprämie Neue Berufsgruppen im Bereich der Arbeitssicherheit
 

21. Treffen der Vertragspartner am 28. Oktober 2009

Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:


  • Leistungsprämie
  • Neue Berufsgruppen im Bereich der Arbeitssicherheit


Leistungsprämie Jahr 2009 (Beurteilung der MitarbeiterInnen)

Beim letzten Treffen mit dem Gemeindeverband am 14.10.09 wurde beschlossen, ein Team von sechs Personen zu benennen (3 Gewerkschaftsvertreter und 3 aus dem Gemeindeverband) mit der Aufgabe, einen Beurteilungsbogen zu entwerfen, der künftig allgemein Gültigkeit haben sollte, auch um den ausufernden Wildwuchs an verschiedenen Vorlagen einzudämmen, der momentan auf dem Markt von Beurteilungen und Prämien zu finden ist.

Das Team hat in zwei Treffen einen Text erarbeitet und ihn am 28.10.09 zur Begutachtung vorgelegt. Es geht dabei im Wesentlichen um drei Punkte:
1. Die Zielvereinbarung-Zielerreichung (wobei die Gewichtung 40% der Gesamtbeurteilung sein sollte)
2. Beurteilung der erbrachten Leistung (30% Gewichtung)
3. Soziale Kompetenz mit ebenfalls 30% Gewichtung in der Gesamtbeurteilung.

Die Vertreter des Gemeindeverbandes und der öffentlichen Körperschaften sind der Meinung, dass alle, bis dato in Zirkulation befindlichen Beurteilungstexte sich an diesen anzupassen hätten.

Der Vertreter der AGO (Mairl) meint, dass dies ein Stich ins Wespennest sein könnte, denn, so seine Argumentation, es gibt Gemeinden und Verbände die bis heute überhaupt keine Beurteilungen haben, aber auch solche, die weitaus bessere als den vorliegenden haben und ihn erfolgreich anwenden und sich sicherlich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Auch der Vertreter der Altersheime äußert seine Skepsis.

Mairl (Ago) macht den Vorschlag, den vorliegenden Text als Basis oder auch Rahmenbedingung zu nehmen und den jeweiligen Körperschaften die Ausarbeitung der jeweiligen Bedürfnisse selbst zu überlassen. Diese Argumentation überzeugt und wird einstimmig angenommen.

Bei der Ausschüttung der Leistungsprämie wird fortan der fixe Teil 40% und der variable 60% ausmachen.
Bei Abwesenheit vom Dienst war der Vorschlag, dass nur die effektiv gearbeiteten Tage herangezogen werden. Alle die unverschuldet (Schwangerschaft, Krankheit….) nicht am Arbeitsplatz erscheinen, sollten aus der Prämienausschüttung rausfallen.

Vorschlag der Gewerkschaften: Es sollte so bleiben wie bisher. Dieser strittige Punkt wurde auf das nächste mal verschoben.

Das nächste Treffen findet am 11. November 09 statt.
PS.: Vertagt auf 18. November 09!</b>

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