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AGO-News | 09.10.2009

Kein Geld für das eigene Personal

Kein Geld für das eigene Personal – für den Flughafen Bozen in Überfluss! Sie gehören auch zu jenen Bediensteten, die schon lange auf die Erneuerung des bereichsübergreifenden Kollektivvertrages und des Bereichsvertrages warten?

Kein Geld für das eigene Personal –
für den Flughafen Bozen in Überfluss

Sie gehören auch zu jenen Bediensteten, die schon lange auf die Erneuerung des bereichsübergreifenden Kollek-tivvertrages und des Bereichsvertrages warten?
Wahrscheinlich haben Sie auch auf dieser Seite die Verhandlungen mit verfolgt und die Berichte dazu gelesen.


Sicher ist Ihnen dabei aufgefallen, dass die Verhandlungsdele-gation der Körperschaften (sogenannte Arbeitgeberseite) bei den berechtigten Anliegen und Forderungen der Gewerkschaf-ten stets auf die mangelnde Verfügbarkeit der Geldmittel verweist. Dass dadurch die Verhandlungen nur schleppend vorankommen, versteht sich von selbst.

Für den gesamten bereichsübergreifenden Vertrag sind von der Landesregierung anscheinend 5 Millionen Euro bereitgestellt worden. Dass dieser Betrag in keinem Verhältnis zu den Be-diensteten und zum erlittenen Kaufkraftverlust steht, können wir auch daran erkennen, dass die Verhandlungsdelegation der „Arbeitgeber“ nur eine wirtschaftliche Anpassung der Gehälter von 0,6% anbietet – eine Unverschämtheit bei den Preissteigerungen der letzten Jahre.

Seit Einführung des Euro haben, mit Ausnahme der Führungs-kräfte, die öffentlich Bediensteten nicht einmal die „amtliche“ Inflationsrate des ASTAT wettmachen können, ganz zu schwei-gen, dass der effektive Kaufkraftverlust um vieles größer ist. Dass der zuständige Personallandesrat Dr. Thomas Widmann dazu noch öffentlich eine Nullrunde (= keine Erhöhung) vorschlägt, schlägt dem Fass den Boden aus – vor allem, wenn wir uns die Erhöhung der Politikergehälter in den ver-gangenen Jahren ansehen! Und derselbe Landesrat hat keine Bedenken, für den Flughafen Bozen weiteren Geldsegen anzukündigen. So könnte die Gesellschaft Air Alps über eine Million Euro an Steuergeldern für die Fluglinie Bozen-Rom kassieren, nachdem bereits die Flughafenbetreiber jährlich 5 Millionen Euro unserer Steuern bekommen.

Wir können nur hoffen, dass dieser Verschwendung öffentlicher Geldmittel durch die Volksabstimmung vom 25.10.2009 ein Ende gesetzt wird.

In diesem Zusammenhang rufen wir die Bevölkerung von Südtirol dazu auf, an den Volksabstimmungen vom 25. Oktober teilzunehmen und im Besonderen die Volksab-stimmung für die direkte Demokratie (blauer Stimmzettel) zu unterstützen und das „Ja“ anzukreuzen.

Unterstützen wir auch die Blockierung der Flughafen-Beiträge auf dem gelben Stimmzettel, damit kein Steuergeld mehr in den Flughafen gepumpt wird – bisher hat uns dieser Flughafen bereits an die 50 Millionen Euro gekostet.

Ihr AGO-Service Oktober 2009
Der AGO-Landesobmann
Dr. Andreas Unterkircher

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