Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:
1. Feststellung der Repräsentativität der Gewerkschaftsorganisationen
2. Feststellung der zahlenmäßigen Zusammensetzung der Delegationen
3. Festlegung eines grundsätzlichen Verhandlungskalenders
4. Kenntnisnahme der Gewerkschaftsplattformen und der Verhandlungsrichtlinien
Eingangs erklärt der Präsident der Verhandlungsagentur, Dr. Anton Gaiser, dass es sich um die Neuverhandlung des Vertrags von rund 40.000 Bediensteten geht und dass deshalb eine große Verantwortung auf den Anwesenden lastet. Er wünscht sich ein konstruktives Verhandlungsklima und einen raschen Vertragsabschluss.
1. Feststellung der Repräsentativität der Gewerkschaftsorganisationen
Dr. Gaiser bemerkt, dass bisher weniger Beachtung auf die Repräsentativität gelegt wurde, doch aufgrund eines Rekurses im Sanitätsbereich müsse man diesen Sachverhalt akribisch genau überprüfen.
Aus den verteilten Unterlagen geht hervor, dass die SAG/AGO mit 18,8% am Verhandlungstisch verhandlungsberechtigt ist. Die UIL und Nursing up sind nur mit 3,9%, resp. 8,1% vertreten, haben aber die Berechtigung, weil sie im jeweiligen Bereich den Mindestprozentsatz erreichen, bzw. als Bund die geforderte Mindestanzahl vertreten.
Dieser Sachverhalt soll bis zur nächsten Verhandlungsrunde noch überprüft werden.
2. Feststellung der zahlenmäßigen Zusammensetzung der Delegationen
Aufgrund der Rekurse im Sanitätsbereich möchte der Vorsitzende den Verhandlungstisch reduzieren. AGO fordert die Beibehaltung der Anzahl wie bei der letzten Verhandlungsrunde d.h. drei Gewerkschafter pro Gewerkschaft.
Dieser Vorschlag wird beibehalten, außer für UIL und Nursing up, die jeweils nur mit zwei Gewerkschaftern vertreten sein sollen.
3. Festlegung eines grundsätzlichen Verhandlungskalenders
Für die nächsten Termine werden die folgenden Dienstage festgelegt.
4. Kenntnisnahme der Gewerkschaftsplattformen und der Verhandlungsrichtlinien
Als erstes verliest der Präsident die gemeinsame Plattform von den Konföderierten und des ASGB, dann jene der SAG, die sich vorallem mit der Einforderung der Zweisprachigkeitszulage unterscheidet.
Als weitere Plattform wurde jene der Nursing up verlesen.
Aus der Stellungnahme der öffentlichen Hand ging hervor, dass diese nur für eine finanzielle Anpassung auf die Inflation von 0,6% bereit ist. Evtl. sind sie auch bereit die Leistungsprämie zu erhöhen.
Alle weiteren Forderungen wurden abgelehnt!
Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 8. September 2009 statt.
Ihre Meinung ist uns wichtig!
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